Jede Hochzeit ist anders, jedes Paar individuell.
Und genau das macht es so spannend und unvergesslich.


Ein guter Freund meinte, ich bin kein Hochzeitsfotograf. Ich bin ein Fotograf, der Hochzeiten fotografiert.

Denn eine Hochzeit ist für mich mehr als nur das Ja-Wort, der Ringtausch und das Essen des wirklich leckeren Kuchens. Nein. Eine Hochzeit ist ein Potpourri aus dem erwartbar planbarem und der unvollkommenen Einzigartigkeit der Spontanität.

Genau diese Momente, die oft still und kaum wahrnehmbar passieren, sind die Interessantesten. Unaufgeregt und unbeobachtet doch gerade dadurch authentisch und persönlich. Die Gesamtheit dieser Momente ergibt nicht irgendeine beliebige Hochzeit, sondern Eure eigene Geschichte!

Dabei fotografiere ich nicht für das „Wie sah es denn aus?“. Ich fotografiere für das „Wie fühlt es sich an!“. Immer am richtigen Ort ohne im Weg zu sein. Nah genug dran um DAS tolle Bild zu machen.

Spontanität hat kein Timing. Sie lässt sich weder planen noch wiederholen. Doch ich jage ihr nicht hinterher, ich warte schon um die Ecke.

Wenn ich auf Eurer Hochzeit bin, so habe ich keine fertigen Bilder im Kopf, die wie eine Liste abfotografiert werden. Wenn ich das tun würde dann wäre es nicht Eure Hochzeit sondern nur irgendeine beliebige.

Ich bin absolut unvoreingenommen in den Bildern, die ich mache. Ich habe keine Hirarchie, welche Bilder wichtig sind und welche nicht. Menschen sind genau so wichtig wie die Atmosphäre, die Stimmung und das Gefühlte. Blumen, Schuhe, Grimassen. Ein Händedruck, eine Umarmung, eine Träne. Ein Hund, der ein Stück Torte vom Tisch klaut, eine kaum spürbare Berührung zweier Blicke und natürlich das Kind, das einfach nicht ruhig sitzen bleiben kann.

Vielleicht bin ich wirklich kein Hochzeitsfotograf. Ich bin ein visueller Geschichtenerzähler.